Umweltschützer warnen vor Fehlinvestitionen. Die Verkaufsziele der Autoindustrie seien nicht mit den internationalen Klimaschutzzielen vereinbar.
BERLIN taz | Die Autohersteller planen laut Greenpeace, viel mehr Verbrenner zu verkaufen, als mit den international beschlossenen Klimaschutzzielen vereinbar ist. Zu diesem Schluss kommt eine Studie, die die Umweltorganisation am Donnerstag veröffentlicht hat.
Dem stellt die Studie eine Projektion der Verkäufe von Toyota, Hyundai/Kia, General Motors und Volkswagen gegenüber. Die Prognose basiert auf den von den Herstellern ausgegebenen Verkaufszielen. Zwischen dem Klimaziel und den Verkaufsprognosen stellen die Autoren eine Lücke fest: Die Industrie plane den Verkauf von 330 bis 463 Millionen Verbrennern mehr als mit dem Klimaziel vereinbar sei.
Unsichere Investitionen Die Studie warnt die Investoren der traditionellen Automobilkonzerne: Die Autoren erwarten, dass die Regierungen ihre Bemühungen, das Pariser Klimaziel zu erreichen, verstärken und strengere Gesetze beschließen werden. Dann würde die Lücke zwischen geplanten und tatsächlich möglichen Verkäufen dazu führen, dass Investitionen verloren gehen. Weltweit seien so über 2 Billionen Dollar gefährdet.
VW erklärte auf taz-Anfrage, die Berechnungen von Greenpeace nicht nachvollziehen zu können: „Unsere Strategien und Ziele sind darauf ausgelegt, dass der gesamte Konzern bis spätestens 2050 bilanziell CO2-neutral ist“.
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