Die Preise für Lebensmittel steigen weiter. Ein ermäßigter Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent gilt allerdings nur für Grundnahrungsmittel. Bayerns Landwirtschaftsministerin Michaela Kaniber fordert nun eine Ausweitung auf alle Produkte.
Bayerns Landwirtschafts- und Ernährungsministerin Michaela Kaniber macht die nach Beginn der Ukraine-Krise gestiegenen Produktionskosten für die enormen Preissteigerungen bei Lebensmitteln verantwortlich. Kaniber erklärte im BR24-Interview, dass sich seit Kriegsbeginn Treibstoffe, Düngemittel und Futtermittel extrem verteuert hätten. Dies wirke sich auf die Lebensmittelpreise aus, da alle Bereiche der Ur-Produktion von Nahrungsmitteln sehr energieintensiv seien.
Grundsätzlich greift in Deutschland für Lebensmittel der ermäßigte Mehrwertsteuersatz von sieben Prozent. Dieser gilt jedoch nicht für alle Produkte, sondern in der Regel nur für Grundnahrungsmittel wie Kartoffeln, Brot, Butter und Milch. Auf verarbeitete oder ausgefallene Nahrungsmittel wie Sojamilch, Apfelsaft und Süßkartoffeln werden dagegen 19 Prozent Mehrwertsteuer berechnet.
Die Statistiker beobachteten in allen Nahrungsmittelgruppen Preiserhöhungen: Besonders teuer wurden Speisefette und Speiseöle , Molkereiprodukte und Eier , Gemüse sowie Brot und Getreideerzeugnisse . Insgesamt stiegen die Preise für Nahrungsmittel um 20,3 Prozent. Die Inflation in Deutschland hatte im Oktober die Marke von 10 Prozent überschritten. In allen Nahrungsmittelgruppen gab es Preiserhöhungen."Hier ist Bayern": Der BR24 Newsletter informiert Sie immer montags bis freitags zum Feierabend über das Wichtigste vom Tag auf einen Blick – kompakt und direkt in Ihrem privaten Postfach.
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