In Brunsbüttel entsteht ein LNG-Terminal – gestern besetzten Aktivist*innen die Baustelle. Sie fordern den schnellen Ausbau erneuerbarer Energien.
Auf die Baustellenfahrzeuge geklettert: Polizisten schauen aus der Distanz zu den Aktivist:innen Foto: Jonas Walzberg/dpa
Es gehe ihnen um „Aufmerksamkeit für die massiven Auswirkungen von flüssigem Erdgas auf das Weltklima und die neokolonialen Strukturen hinter der Förderung“, heißt es in einer Mitteilung der Gruppe. Die ersten Stunden der Besetzung verliefen ruhig, berichtete eine Aktivistin am Telefon: „Aktuell genießen wir die Sonne und schreiben Briefe an Leute, die wegen Klimaprotesten in Haft sind.
Der Bau der rund drei Kilometer langen Pipeline hatte Ende September begonnen. Sie ist Teil eines größeren Bauprojekts, mit dem bereits zum Jahreswechsel 2022/23 Flüssiggas vom Brunsbütteler Hafen ins Land transportiert werden soll. Die Pipeline mit der Nummer 185, die überirdisch verläuft, soll von dem neuen schwimmenden LNG-Terminal zu den Leitungen der SH Netz AG führen. Geplant ist auch eine zweite Pipeline mit 55 Kilometern Länge.
Anfang August hatte die DUH ihre Stellungnahme gegen den Bau eingereicht, aber die Möglichkeiten eines Einspruchs sind deutlich erschwert. Denn mit dem „LNG-Beschleunigungsgesetz“ hat der Bund kürzere Genehmigungsverfahren für Flüssiggasterminals beschlossen, die bei den geplanten Projekten in Wilhelmshaven und Brunsbüttel bereits Wirkung zeigen.
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